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Sonderrabatt zur Rettung der Archivalien aus dem Historischen Archiv der Stadt Köln

Auch die Firma Karthäuser-Breuer will einen Beitrag zur Rettung der Archivalien aus dem Historischen Archiv der Stadt Köln leisten und gewährt, ohne zeitliche Begrenzung, einen Rabatt von 20 % auf Juwelier-Seidenpapier, Pergamyn-Papier und Fließkarton (Löschkarton) für Bestellungen die in diesem Zusammenhang getätigt werden.


Zum 1.8.2010 ist unsere neue Preisliste erschienen!

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Tel. 0221 / 95 42 33 - 0
Fax 0221 / 95 42 33 - 9
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Alaun

Nicht korrekte aber gebräuchliche Bezeichnung von Aluminiumsulfat, das als Fixiermittel bei der sauren Harzleimung von Papier eingesetzt wird. Alterungsbeständige Papiersorten sind heute neutral geleimt, hierbei wird kein Aluminiumsulfat eingesetzt. (Leim/Leimung, Neutralleimung)

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Alpha-Cellulose

Hochwertigste Cellulose, ein hoher Alpha-Cellulose-Anteil ist ein wichtiger Faktor für die Alterungsbeständigkeit, insbesondere wenn auf die Pufferung verzichtet wird. (Hadern, Linters, ungepufferter Karton)

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Alterung

Unter Alterung versteht man zeitabhängige Abbauvorgänge im Papier, die sich z.B. in Verschlechterungen von optischen und Festigkeitseigenschaften äußern.
Geschwindigkeit und Ausmaß der Alterung werden durch Faktoren im Papier (z.B. Säure) und durch äußere Faktoren bei der Lagerung (z.B. Luftfeuchtigkeit, Temperatur, Luftschadstoffe) beeinflußt. Bei Tests auf Alterungsbeständigkeit wird die Alterung durch Wärme und Feuchtigkeit künstlich beschleunigt.

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Alterungsbeständigkeit

Alterungsbeständig ist ein Papier, dessen Gebrauchseigenschaften bei der Lagerung über längere, aber undefinierte Zeiträume erhalten bleiben. Es gibt verschiedene Testmethoden zur Bestimmung der Alterungsbeständigkeit von Papier und Karton. (Alterung, ANSI, BAM, DIN, LDK, pH-Wert)

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Altpapierstoff

Der aus Altpapier wiedergewonnene und der Wiederverwertung zuzuführende Teil des Altpapiers. Wegen der nicht gesicherten Sortenreinheit ist beim Einsatz von Altpapierstoff im Museums- und Archivbereich größte Vorsicht geboten. Karton und Papier aus Altpapierstoff kann zwar durch Pufferung auf einen neutralen pH-Wert gebracht werden, ist aber nicht alterungsbeständig.

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ANSI

American National Standard Institute, Normungsinstitut der USA, vergleichbar mit der DIN Deutsches Insititut für Normung e.V.) in Deutschland. ANSI legt Regeln fest, nach denen Experten Normen erarbeiten.

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Aufheller

Zur Verbesserung der Weiße von Papier und Karton werden häufig optische Aufheller eingesetzt. Da die Wirkung der Aufheller mit der Zeit nachläßt, sollte möglichst darauf verzichtet werden. Wenn Aufheller während der Papierproduktion eingesetzt werden, und somit fest mit den Fasern verbunden sind, ist mit einer Wanderung der Aufheller vom Papier in andere Objekte nicht zu rechnen.

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BAM

Das Bundesamt für Materialforschung und -prüfung in Berlin führt im Auftrag der Hersteller Qualitätstests und Analysen durch.

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Baumwollkarton

Zur Herstellung von Baumwollkarton werden Baumwoll-Linters verwendet, die den höchsten Alpha-Cellulose-Gehalt von über 99% haben. Wegen des hochwertigen Rohstoffes ist Baumwollkarton sehr teuer.

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Bleiche

Alterungsbeständige Papier- und Kartonqualitäten werden ausschließlich aus gebleichten Zellstoffen hergestellt. Durch die Bleiche werden verschiedene Reststoffe und das schädliche Lignin restlos entfernt, sowie die Weiße des Papieres erhöht. Aus Umweltschutzgründen wird Chlor heute weitgehend durch Sauerstoff und Wasserstoffperoxid ersetzt.

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Bogen

Die Anzahl von Papier und Karton wird häufig in Bogen angegeben. Hierbei handelt es sich, im Gegensatz zum Zuschnitt nur um annähernd rechtwinklige Formate. (Rollenware)

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Büttenpapier

Früher wurden Büttenpapiere meist per Hand geschöpft. Heute werden sie auf Rundsieb-Bütten-Papiermaschinen gefertigt. Es handelt sich hierbei um hochwertige Feinpapiere, die mit unterschiedlichen Oberflächenstrukturen angeboten werden.
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Calciumcarbonat

Bei der Herstellung neutral geleimter Papiere wird der Füllstoff Calciumcarbonat (Kreide) als Puffersubstanz zugesetzt, um von außen einwirkende Säuren zu binden. Die Zugabe von Calciumcarbonat ist bei verschiedenen Normen die Voraussetzung für Alterungsbeständigkeit. (DIN, LDK)

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Cellulose

Cellulose, eine hochmolekulare organische Substanz, ist ein wesentlicher Bestandteil der Zellwände in Pflanzen (z.B. Holz). In den Zellwänden finden sich neben verschiedenen anderen Substanzen, noch die Hemicellulose, eine niedermolekulare organische Substanz und Lignin.

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Chlor / chlorfrei

Früher wurde ausschließlich umweltschädliches elementares Chlor zur Zellstoffbleiche verwendet. Moderne Bleichverfahren benötigen kein elementares Chlor mehr. Man unterscheidet zwischen Bleichverfahren, die völlig ohne Chlor und Chlorverbindungen auskommen (TCF) und denen, die Chlorverbindungen, aber kein elementares Chlor verwenden (ECF). Bei der chlorfreien Bleiche verbleiben allerdings vermehrt Stippen im Zellstoff, die in der Papierproduktion aufwendig entfernt werden müssen.

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DIN

Das Deutsche Institut für Normung bildet Fachausschüsse zur Erstellung von deutschen und internationalen (ISO) Normen, z.B. für die Alterungsbeständigkeit (z.B. DIN 6738 und DIN ISO 9706) (ANSI)

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Dispersionsklebstoff

Für die Kaschierung von mehreren alterungsbeständigen Kartonlagen werden ausschließlich alterungsbeständige und weichmacherfreie Dispersionsklebstoffe verwendet. (Alterungsbeständigkeit, Weichmacher)

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durchgefärbt

Als durchgefärbt bezeichnet man mehrlagigen Karton, bei dem alle Kartonlagen den gleichen Farbton haben. Oft werden 2-farbige Kartons bevorzugt, da sie die Verwendungsmöglichkeiten erweitern.

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Fasern

Durch den chemischen Aufschluß von Holz gewinnt man den Zellstoff, der je nach Art des Holzes aus mehr oder weniger langen Fasern besteht. Langfaserzellstoffe stammen von Nadelholz, Kurzfaserzellstoffe von Laubholz. Die richtige Mischung der Zellstoffsorten ist wichtig für die Einstellung der jeweils gewünschten Papier- oder Kartoneigenschaften.

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finnische Holzpappe

Im Gegensatz zur deutschen Holzpappe besteht die finnische Holzpappe aus reinem Holzstoff und enthält keinerlei Altpapierstoff. Es gibt auch säurefreie Holzpappe, da aber Lignin und andere schädliche Bestandteile in der Holzpappe enthalten sind, ist sie nicht alterungsbeständig.

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Flächengewicht

Flächenbezogene Masse von Papier oder Karton, angegeben in g/qm. Bei Papier und ungeklebtem Karton wird die flächenbezogene Masse oft als Ersatzgrösse für die Dicke (Stärke) verwendet.

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Fließkarton

Auch Vlieskarton oder Löschkarton. Wird aus hochwertigen Zellstoffen gefertigt und ist ungeleimt, dadurch ist er sehr saugfähig. Er wird von Restauratoren zum Abpressen und Trocknen von feucht restaurierten Kunstwerken verwendet. Der Einsatz von Hadern erhöht noch seine Weichheit und Saugfähigkeit. Guter Fließkarton kann getrocknet und somit mehrmals verwendet werden.

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Formate

Die Abmessungen von Papier und Karton-Bogen, werden in cm angegeben. (In einigen Branchen auch in mm) (Zuschnitte)

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gestrichene Oberfläche

Um die Bedruckbarkeit von Karton zu verbesseren, wird die Oberfläche (z.B. bei Kölner Pappe kaschiert) mit einem glänzenden oder matten Oberflächen-Strich (z. B. aus Kreide) versehen. Die Oberfläche kann durch den Strich säurefrei sein, der Karton ist dadurch aber nicht unbedingt alterungsbeständig.

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Graupappe

Graupappe besteht ausschließlich aus Altpapierstoff. Wird häufig im Deko-, Bastel- und Buchbinderbereich eingesetzt. (Pappe)

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Hadern

Hadern sind Textilfasern, die aus Lumpen gewonnen werden und die früher für die Papierherstellung verwendet wurden. Heute werden Hadern weitgehend durch Linters ersetzt. Linters machen den Karton sehr weich, saugfähig und dauerhaft. (Baumwollkarton, Fließkarton)

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Härte

Durch Oberflächenleimung kann ein Karton zusätzlich gehärtet werden, was seine Widerstandsfähigkeit im häufigen Gebrauch erhöht. Der Museumskarton zeichnet sich durch seine besondere Härte aus. (Leim/Leimung)

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holzfrei

Papier und Karton aus Zellstoff, und einem Holzstoff-Anteil von maximal 5% wird als holzfreibezeichnet. Diese Bezeichnung alleine sagt aber noch nichtsüber seine Alterungsbeständigkeit aus.

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Holzstoff / Holzschliff

Holzstoff ist der Bestandteilholzhaltiger Qualitäten. Holzstoff gewinnt man durchdie mechanische Zerfaserung von Holz, wobei die chemischeZusammensetzung des Holzes nicht verändert wird.Insbesondere bleiben die Ligningehalte, aber auch andereschädliche Bestandteile erhalten. (Lignin,Zellstoff)

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Juwelier-Seidenpapier

Hochwertiges chlor- undsäurefreies Seidenpapier für die Lagerung vonGrafik und Fotos.Wird auch zur Verpackung von Schmuck zumSchutz vor dem Anlaufen verwendet.

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KAPA®-Platten

Polyurethanschaum-Platten mitunterschiedlichen Deckschichten für den Deko- undMessebau-, sowie Bühnenbaubereich. Auch insäurefreier, alterungsbeständiger Ausführungals Rückseitenschutz für die konservierendeEinrahmung erhältlich. Polyurethanschaum ist chemischinert und gibt somit keine schädlichen Substanzenfrei.

Die Platten sind sehr leicht undstabil, und mit einem Messer zu schneiden.

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Karton

Karton liegt im Flächengewichtzwischen Papier und Pappe, im Bereich von ca. 150 - 600g/qm. Mehrlagig kaschierte Bögen werden auch als Kartonbezeichnet. Nicht zu verwechseln mit Kartons =Kartonagen/Schachteln. (Passepartoutkarton)

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Kaschieren

Das Verkleben von mehrerenKartonbögen nennt man Kaschieren. Auch das Bekleben vonKarton mit einer Papier- oder Folienoberfläche wird alskaschieren bezeichnet. (Kölner Pappe,Dispersionsklebstoff)

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Kölner Pappe

Eine eigene Bezeichnung der FirmaKarthäuser-Breuer. Kölner Pappe unkaschiert istfinnische Holzpappe, Kölner Pappe kaschiert istfinnische Holzpappe mit beidseitiger gestrichenerOberfläche. Kölner Pappe ist säurefrei, dasie aber Lignin und andere schädliche Bestandteileenthält, ist sie nicht alterungsbeständig.Kölner Pappe kaschiert wird auch einseitigselbstklebend angeboten.

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konservierende Einrahmung

Bei der konservierenden Einrahmungwird, im Gegensatz zur dekorativen Einrahmung, auf dieVerwendung von alterungsbeständigen undschützenden Materialien geachtet. Das betrifft nichtnur Passepartout- und Rückwandkarton, sondern auch vorUV-Strahlen schützendes Glas und Klebebänder ohneschädliche Klebstoffe, sowie rostfreieEdelstahlklammern.

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Krepp

Krepp-Papier ist ein maschinellgestauchtes Papier, welches dadurch eine hohe Dehnbarkeiterhält. Graukrepp zum Abdecken bei Malerarbeiten hateine hohe Saugfähigkeit und sollte ausblutfestsein.

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Laufrichtung

Umgangssprachlicher Ausdruck fürdie Produktionsrichtung der Papiermaschine(Maschinenrichtung). Bei der maschinellen Papierherstellungrichten sich die Fasern mehr oder weniger stark inLaufrichtung aus. Dadurch kommt es zu unterschiedlichenAusprägungen einiger Papiereigenschaften (z.B.Festigkeit, Dehnbarkeit, Steifigkeit) in Maschinenrichtungim Vergleich zur Querrichtung. Beim Passepartoutkartonspielt die Laufrichtung meist eine untergeordnete Rolle, dahäufig aus einem Bogen mehrere Formateverschnittgünstig, verschachtelt zugeschnittenwerden.

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LDK

Abkürzung fürLebensdauerklassen nach DIN 6738. Sie werden definiert nachdem Grad der Veränderung von Papiereigenschaften nachbeschleunigter Alterung. Papier- und Kartonsorten fürden Museumsbereich sollten die höchsteAlterungsbeständigkeit (LDK 24-85)aufweisen.

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Leim/Leimung

Unter Leimung versteht man diewasserabweisende Ausrüstung von Papier, die notwendigist, um Papier mit Tinte beschreibbar zu machen. Der Leimbzw. das Leimungsmittel wird in der Masse eingesetzt. ImBereich alterungsbeständiger Sorten wirdausschließlich die Neutralleimung eingesetzt. Durchdie Oberflächenleimung wird die Oberflächezusätzlich veredelt und verfestigt, um einen besondersharten und unempfindlichen Karton zu erhalten.(Fließkarton, Museumskarton)

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Lichtbeständigkeit

Eine absolute Lichtbeständigkeitgibt es nicht. Helle und naturweiße Kartons sindweitgehend lichtbeständig. Bei farbigen Kartons richtetsich die Lichtbeständigkeit nach den eingesetztenFarbstoffen. Die Lichtbeständigkeit wird nach dersogenannten Wollskala im Bereich von 1-8 festgelegt.(Aufheller)

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Lignin

Lignin ist Bestandteil des Holzes unddamit auch holzhaltiger Papiere und Kartons. Lignin hat dieEigenschaft zu vergilben, wenn es Licht und Sauerstoffausgesetzt wird.

Bei der Zellstoffgewinnung wird Ligninweitgehend entfernt. (Bleiche, Holzschliff,Zellstoff)

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Linters

Die 1-5 mm langen Samenhaare der Baumwollsamen. Werden als hochwertigste Rohstoffeeingesetzt. (Hadern)

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Luftfeuchtigkeit

Die ideale Luftfeuchtigkeit fürdie Lagerung und Verarbeitung von Papier und Karton liegtbei 50-55 % relativer Feuchte, bei 18-23 Grad C. Bei derlangfristigen Lagerung (z.B. im Archiv) ist einegleichbleibende Feuchtigkeit und Temperatur wichtiger, alseine geringe dauerhafte Abweichung nach oben oder unten.Starke Schwankungen bewirken durch die dauerndeFeuchtigkeitsaufnahme und -abgabe Schädigungen bei denZellstofffasern. Fotografische Materialien werdenidealerweise besser trockener und kältergelagert.

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Magnesiumcarbonat

Puffersubstanz, vergleichbar mitCalciumcarbonat, aber teurer. Bei der nachträglichenPufferung in der Restaurierung wird, wegen der besserenFaseranbindung, meist Magnesiumcarbonatverwendet.

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Museumskarton

Der Begriff wird für dieverschiedensten Kartonsorten verwendet. Die höchstenAlterungsbeständigkeitskriterien sollten beiMuseumskarton selbstverständlich sein. Darüberhinaus hat ein guter Museumskarton eine harte,unempfindliche Oberfläche, da er nicht nur zurEinrahmung, sondern auch zur Fertigung vonKlapp-Passepartouts und Mappen verwendet wird, diehäufig angefasst werden. (Leim/Leimung)

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Natronpapier

Verpackungspapier, zu dessenHerstellung Sulfat-(Natron-)Zellstoff verwendet wird. Manunterscheidet Natron-Kraftpapiere, die auschließlichaus Sulfat-Zellstoff hergestellt werden, vonNatron-Mischpapieren, die Anteile von Altpapierstoffenthalten.

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Neutralleimung

Leimung des Papieres mit synthetischenLeimungsmitteln im neutralen oder alkalischen Bereich. DieNeutralleimung wird, unter Zusatz von Calciumcarbonat, zurHerstellung alterungsbeständiger Papiere eingesetzt.(Alaun)

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Packpapier

Sammelbegriff für dieverschiedensten Papiere zur Verpackung. (z.B. Natronpapier,Seidenpapier, Wellpappe)

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Papier

Nach DIN 6738: "Ein flächiger, imwesentlichen aus Fasern meist pflanzlicher Herkunftbestehender Werkstoff, der durch Entwässerung einerFaserstoffaufschwemmung auf einem Sieb gebildet wird". DasFlächengewicht von Papier ist kleiner als 225g/qm.(Karton, Pappe)

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Pappe

Pappe ist ein Oberbegriff fürpapierene Flächengebilde mit einem Flächengewichtvon größer als 225 g/qm. Untergruppen sind Karton(150-500 g/qm) und Vollpappe (ab 500g/qm), sowie Wellpappe.(finnische Holzpappe, Graupappe)

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Passepartoutkarton

Wird bei der Bildereinrahmung aufFormat geschnitten, mittels Schrägschnitt mit einemAuschnitt versehen und dient als Passepartout zur Umrandungdes Bildes im

Rahmen und als Abstandhalter zwischenBild und Glas. Passepartoutkarton wird in verschiedenenQualitäten und Farben angeboten. Er ist bis zu einerStärke von ca. 5

mm erhältlich, um sehr welligenKunstwerken genügend Platz zu lassen. Dieunterschiedlichen Formate werden meist vom Einrahmer ausgroßen Bögen zugeschnitten,

können oft aber auch direkt beimGroßhandel bestellt werden. (konservierendeEinrahmung, Lichtbeständigkeit, Zuschnitte)

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PAT

Photographic-Activity-Test,Amerikanisches Material-Testverfahren für die Eignungzur Verwendung bei der Archivierung von FotografischenMaterialien. (ungepufferter Karton)

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Pergamyn-Papier

Dünnes, weitgehend transparentesPapier aus hochgemahlenem Zellstoff. In chlor- undsäurefreier Qualität als Zwischenlagepapier inFotoalben und für die Lagerung von Fotosgeeignet.

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pH-Wert

Negativer dekadischer Logarithmus derWasserstoffionenkonzentration einer wäßrigenLösung. Die pH-Wert Skala reicht von 1 bis 14, wobei 7der Neutralpunkt ist. Lösungen mit einem pH-Wert < 7bezeichnet man mit sauer, Werte > 7 bezeichnet man mitalkalisch bzw. basisch. Der Bereich zwischen 6 und 8 wirdals neutraler Bereich bezeichnet. Alterungsbeständige,gepufferte Kartons und Papiere sollten einen pH-Wert von7,5-9 haben, da der Wert auf Dauer leicht absinken kann.Höhere pH-Werte können Schäden am Glashervorrufen, niedrigere pH-Werte beeinträchtigen dieAlterungsbeständigkeit der Papiere und Kartons.Zuverlässige pH-Wert-Messungen können nur mit demKalt- oder Heißextraktionsverfahren durchgeführtwerden, wobei der Karton oder das Papier in destilliertemWasser aufgelöst wird. Messungen desOberflächen-pH-Wertes können sehr ungenau sein, dader Oberflächen-pH-Wert der Proben bereits durchanfassen (pH-Wert der Haut ca. 5-6) verändert seinkann.

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Planlage

Beim Kaschieren mehrerer Kartonlagenerhöht sich durch den Dispersionsklebstoff dieFeuchtigkeit des Bogens. Durch kontrolliertes Trocknen undAblagern, insbesondere bei oberflächengeleimtenKartons, wird eine gute Planlage erzielt, die bei derVerwendung als Passepartoutkarton sehr wichtigist.

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Planschneider

Auf einem Planschneider werdenBögen im Stapel auf Formate rechtwinklig zugeschnitten.(Zuschnitte)

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PTS

Papiertechnische Stiftung inMünchen. Forschungs -und Prüfungsinstitut fürdie papierverarbeitende Industrie.

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Pufferung

Zugabe von 2-4 % Calciumcarbonat beider Herstellung neutralgeleimter Papiere zur Abpufferunggegen saure äußere Einflüsse.

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Recycling

Stoffliche Wiederverwertunggebrauchter Materialien. Die stoffliche Wiederverwendung vonPapier und Karton liefert den Altpapierstoff, einenwichtigen Rohstoff der Papierindustrie. Im Archivbereichsollte Recycling-Karton nur für kurzzeitige Lagerungverwendet werden. (Graupappe)

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Rillen

Bei der Fertigung von Archivmappenwird der Karton an den Biegestellen vorgerillt um dieSteifigkeit an diesen Stellen gezieltherabzusetzen.

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Rollenware

Karton und Papier wird fürbestimmte Zwecke nicht nur als Bögen, sondern auch aufder Rolle benötigt, z.B. Fließkarton, Packpapieroder Wellpappe.

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Rückwandkarton

Bei der konservierenden Einrahmungwird auch auf die hochwertige Qualität der -normalerweise nicht sichtbaren - Rahmenrückseite Wertgelegt. Rückwandkarton sollte ebenfalls säurefreiund alterungsbeständig sein, mit einer etwashöheren Pufferung als bei Passepartoutkarton, da erevtl. Ausdünstungen aus der Wand abfangenmuß.

Eine poröse Beschaffenheit desRückwandkartons ist von Vorteil, da sie dieLuftzirkulation begünstigt und somit der Bildung einesschädlichen Mikroklimas im Rahmen entgegenwirkt.(KAPA-Platten)

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säurefrei

Die Bezeichnung säurefrei sagtlediglich aus, daß der Karton oder das Papier zumZeitpunkt der Herstellung einen pH-Wert von über 7 hat.Es wird nichts darüber ausgesagt, wie lange dieser Werteingehalten wird. Insbesondere bei der Verwendung vonminderwertigen Rohstoffen (Altpapierstoff oder Holzstoff)kann der pH-Wert relativ schnell, durch innere undäußere Einflüsse, in den sauren Bereichabsinken. Die alleinige Bezeichnung säurefrei ist keinHinweis auf die Alterungsbeständigkeit.

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Schrägschnitt

Der Bildausschnitt im Passepartoutkarton wird meist mit einem 45&deg; Winkelausgeschnitten. Hierfür werden verschiedenePassepartout-Schneidemaschinen angeboten.

Ein dauerhaft weißerSchrägschnitt deutet auf einen holzfreien Karton hin.(Lignin)

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Seidenpapier

Dünnes Papier bis zu einemFlächengewicht von ca. 30 g/qm. Je nachVerwendungszweck werden unterschiedliche Faserstoffeeingesetzt, z.B. ungebleichte Zellstoffe oderAltpapierstoffe für Pack-Seidenpapier, oderhochwertige, gebleichte Zellstoffe fürJuwelier-Seidenpapier.

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Stärke

Umgangssprachlicher Begriff fürdie Dicke von Karton und Pappe, meist in Millimeter (mm)angegeben. Bei geringen Flächengewichten und bei Papierwird meist statt der Dickedas Flächengewicht in g/qmangegeben.

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Stippen

Dunkle Faser-Rückstände undZellstoff-Verunreinigungen, die bei der Bleiche vonZellstoff nicht entfernt wurden. Seit dem Einsatz vonchlorfrei gebleichten Zellstoffen tritt diese Problematikverstärkt auf. Sie werden normalerweise in derPapierfabrik mit speziellen Geräten entfernt, was aberleider nicht immer vollständig möglich ist. Hierwird weiterhin an einer Verbesserung der Technologiegearbeitet.

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Temperatur

Im Zusammenhang mit derLuftfeuchtigkeit ein wichtiger Faktor bei der Verarbeitungund Lagerung von Karton und Papier. Die ideale Temperaturliegt bei gleichbleibend ca. 18-23 Grad C.

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ungepufferter Karton

Da sich die Puffersubstanzenlangfristig schädlich auf Fotos auswirken können,wurde ein ungepufferter Photo-Archivkarton entwickelt. Umauch ohne Pufferung eine möglichst hoheAlterungsbeständigkeit zu erzielen, wird hierfürein hoher Anteil (95-97 %) hochwertigste Alpha-Celluloseeingesetzt.

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vergilben

Holzhaltige Kartons und Papierevergilben sehr leicht durch das darin enthaltene Lignin,wenn sie Sonnenbestrahlung ausgesetzt sind. (holzfrei,Schrägschnitt)

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Weichmacher

In Kunststoffen und Klebstoffen werdenhäufig Weichmacher zur Verbesserung derElastizität eingesetzt. Weichmacher können, unterungünstigen Umständen, von einem Material zumanderen wandern und somit z.B. die Farbstoffe vonKunstwerken zerstören.

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Wellpappe

Wellpappe besteht aus der Kombinationvon gewellten und ebenen Papierbahnen, die miteinanderverklebt sind. Einseitige Wellpappe (gewelltes Papier,einseitig mit einer ebenen Papierbahn verklebt) ist alsRollenware gebräuchlich. Bogenwellpappe hat beidseitigePapierabdeckungen und ist auch mehrwellig erhältlich,Rollenwellpappe hat nur eine einseitige Papierabdeckung.(Pappe)

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Zellstoff

Aus pflanzlichen Rohstoffen (meistHolz) durch chemischem Aufschluß gewonnenerFaserstoff, der weitgehend frei von Lignin ist. Eingesetztwerden ungebleichte (braune) und gebleichte (weiße)Zellstoffsorten. Für alterungsbeständige Kartonsund Papiere werden ausschließlich gebleichteZellstoffe verwendet. (Bleiche)

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Zuschnitte

Rundum rechtwinklig, millimetergenauzugeschnittene Kartonbögen. Bei Passepartoutkarton alsZuschnitt hat es sich bewährt, den Bogen rundum 1 mmkleiner zu schneiden als das Einlegeformat im Rahmen, dasich das Kartonformat durch Einfluß vonLuftfeuchtigkeit leicht vergrößernkann.

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Aktualisiert am: 12.05.2010

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